Antoni Tápies

 Antoni Tápies Antoni Tápies

geboren 1923 in Barcelona, 2012 ebenda gestorben. 1936-39 zeichnet er als Autodidakt während des Bürgerkrieges. 1944 beginnt er ein Jura-Studium (Aufgabe 1945) und nimmt Zeichenunterricht in Barcelona. 1948 erste Begegnung mit Miro. 1950 Stipendium in Paris.

Nach surrealistischen Anfängen lernte er 1950 in Paris den Tachismus und 1953 in New York den abstrakten Expressionismus kennen, um schließlich ein Hauptvertreter des Informell zu werden. Er lässt viele Werke in einem langwierigen Prozess aus Sand und Zement entstehen, dann werden sie mit tiefen Rillen zerfurcht und aufgeschlitzt; bei den Grafiken überträgt er diese Wirkung durch Pressungen und Frottagen

1951 Besuch bei Picasso. 1953 erhält er als erste große Auszeichnung den ersten Preis der Biennale von Sao Paulo. 1956-57 Aufenthalte in Italien.1959 erste Lithographien, 1963 erste bibliophile Bücher, 1968 erstes Kirchenfenster in Sion/Schweiz, 1981 erste Keramikarbeiten. 1990 Eröffnung des Museums der Fundació Tàpies in Barcelona.

Ausstellungen und Sammlungen

Seit 1950 hunderte Einzelausstellungen, u.a. 1989 Kunstsammlung NRW in Düsseldorf; 1996 Retrospektiven in Japan und Portugal; 1997/98 neue Werke in der Kestner Gesellschaft in Hannover, 1959 Dokumenta II

Bilder von Tàpies befinden sich in fast allen Museen mit einer Sammlung moderner Kunst. In Barcelona befindet sich ein speziell Tápies gewidmetes Museum.

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